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Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung

Bei der Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung macht die Kamera ein „Bild“ mit der gleichen Belichtungszeit, aber bei geschlossenem Verschluss (Darkframe).
Die hierbei entstandenen Bilddaten (Hotpixel, „Sensorglühen“ etc.) werden dann aus dem eigentlichen Bild herausgerechnet.
Macht nur bei längerer Belichtungszeit bei größeren, dunkleren Flächen im Bild wirklich Sinn, schaden tuts wohl aber nicht.

Bei der Canon EOS 60D wird die Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung ausgestellt in der Menüfunktion C.Fn II-1: Bild: Rauschred. bei Langzeitbelicht = 0 !

Unter „Langzeitbelichtungen“ versteht Canon grundsätzlich Belichtungen die mit einer Sekunde oder länger aufgenommen wurden sind. Bei kürzeren Belichtungszeiten ist diese Funktion irrelevant. Die Option wird sowohl auf JPGs als auch auf RAW-Aufnahmen angewendet.

Funktionsweise

Bei aktivierter Rauschreduzierung wird von der Kamera selber eine zweite Aufnahme exakt gleicher Dauer, jedoch mit geschlossenem Verschluss durchgeführt.
Während dieser Zeit wird die Kamera mit der Einblendung “BUSY” vollständig gesperrt.
Der zusätzliche Darkframe wird dann automatisch durch die Kamera mit der eigentlichen Aufnahme verrechnet.
Dadurch werden auftretende Bildstörungen vom Bildsensor weitgehend eliminiert.
Nach Angaben von Canon wird dadurch die Bildqualität zumindest bis ISO 800 nicht schlechter. Danach, also ab ISO 1600, kann das Bild “körniger” aussehen, als wenn man die Rauschreduzierung OFF oder auf AUTO gestellt hätte.

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